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Andere Heimaten:
Herkunft und
Migrationsrouten von
Drogenverkäufern in
Berliner Parks


Museumsausstellung und Darstellungen
in Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Rosa Luxemburg Salon
Südblock aquarium
November 2017 – Januar 2018

Andere Heimaten: Herkunft und Migrationsrouten von Drogenverkäufen in Berliner Parks


Museumsausstellung und Darstellungen
in Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Rosa Luxemburg Salon
Südblock aquarium
November 2017 – Januar 2018

„Drogendealer zählen zu den meist gehassten Personen unserer Gesellschaft. [...] Kaum eine lebt aber auch so sehr hinter dem dämonisierenden Schleier rassistischer und kriminalistischer Klischees verborgen.”

Bettina Paul u. Henning Schmidt‑Semisch,
Drogendealer: Ansichten eines verrufenen Gewerbes.
(1998)

„Drogendealer zählen zu den meist gehassten Personen unserer Gesellschaft. [...] Kaum eine lebt aber auch so sehr hinter dem dämonisierenden Schleier rassistischer und kriminalistischer Klischees verborgen.”

Bettina Paul u. Henning Schmidt‑Semisch,
Drogendealer: Ansichten eines verrufenen Gewerbes.
(1998)

Ein Scott Holmquist Studio Projekt

Ausgangslage

Afrikanisch stämmige Immigranten in Berliner Parks sowie in anderen Städten Deutschlands und Europas sind zum öffentlichen Sinnbild für Drogenverkäufer geworden.

AUSSTELLUNG

Dreizehn Silhouetten von stehenden Personen fungieren als Ausstellungstafeln und zeigen jeweils Karten, Illustrationen undv Texte über die Herkunft und die individuelle Migrationsroute eines afrikanisch stämmigen Drogenverkäufers. Die Präsentationen konzentrieren sich auf die physische Landschaft des Herkunftsortes des Interviewten, sowie seine Bewegung als Körper durch den Raum. Jedes eindringen in das private Leben des Interviewten wird dabei vermieden. Die Texte erscheinen auf den Tafeln in der jeweiligen Muttersprache und liegen in englischer und deutscher Übersetzung aus. Ergänzt wird die Ausstellung durch Interventionen, Vorträge und Diskussionen zu antirassistischen, postkolonialen und drogenpolitischen Themen.

Ein Scott Holmquist Studio Projekt

Ausgangslage

Afrikanisch stämmige Immigranten in Berliner Parks sowie in anderen Städten Deutschlands und Europas sind zum öffentlichen Sinnbild für Drogenverkäufer geworden.

AUSSTELLUNG

Dreizehn Silhouetten von stehenden Personen fungieren als Ausstellungstafeln und zeigen jeweils Karten, Illustrationen undv Texte über die Herkunft und die individuelle Migrationsroute eines afrikanisch stämmigen Drogenverkäufers. Die Präsentationen konzentrieren sich auf die physische Landschaft des Herkunftsortes des Interviewten, sowie seine Bewegung als Körper durch den Raum. Jedes eindringen in das private Leben des Interviewten wird dabei vermieden. Die Texte erscheinen auf den Tafeln in der jeweiligen Muttersprache und liegen in englischer und deutscher Übersetzung aus. Ergänzt wird die Ausstellung durch Interventionen, Vorträge und Diskussionen zu antirassistischen, postkolonialen und drogenpolitischen Themen.

Auswahl

Die Profile der Ausstellung repräsentieren die Drogenverkäufer, die bereit waren ihre Muttersprache, Herkunftsort und Migrationsroute nach Europa zu enthüllen. Die Interviews fanden im Görlitzer Park und der Hasenheide im Sommer 2017 statt. Die Interviewfragen sind von Scott Holmquist verfasst und in Deutsch, Französisch und Englisch gefragt worden. Holmquist würde die Interviews teils alleine aber auch mit dem gambianischen Flüchtlingsaktivisten Moro Yapha durch. Moro machte es möglich Interviews auf Bambara und Mandinka durchzuführen. 

Erste Interviews wurden bereits im Jahr 2015 geführt. 159 wurden direkt gefragt. Über 100 haben direkt aus der Distanz signalisiert, dass sie nicht befragt werden möchten.

Partner und Unterstützer

© 2017 Scott Holmquist